Aus- und Weiterbildungen

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"kunst und therapie haben gemeinsam
daß alles sein darf"

frida rees

Berufliche Erfahrungen

  • Spieltherapeutin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Jena
  • Ohlebusch GmbH Karlsruhe: Systemische Familientherapie mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen, Mehrfamilientherapie, Schulsozialarbeit und Leitung eines Schulprojekts mit Sinti-Familien
  • Fachdienst bei der Lebenshilfe Starnberg
  • Mitarbeit im autonomen Frauen- und Kinderhaus e.V. Uelzen
  • Supervision bei Bernd Schumacher, Dette Alfert, Katia Rittenberg, Hank Gulickx u.a.

Netzwerk und Sprachen

Wie kommt es daß das Pflaumenmus meiner 85-jährigen Nachbarin so lecker ist? Wie schafft sie es, daß alle Gläser zu bleiben? Meine Oma hat leider nicht darauf bestanden mir die Geheimnisse von Haus und Garten nahe zu bringen. Ob sie wohl dachte, studieren ist wichtiger? Viele Dinge die Oma wußte, weiß ich nicht. Darüber bin ich manchmal traurig.

Dagegen weiß ich schon seit meinem 20. Lebensjahr, was Therapie ist. Denn ich hatte das Glück, eine gute Erfahrung damit zu machen.
In Ostberlin im Evangelischen Krankenhaus Herzbergstraße. Die Leiterin, Frau Dr. Agathe Israel, setzte Medikamente ab und bot Gruppen- und Einzeltherapie an. Dort hab ich auch Bio-Energetik kennen gelernt.

ich in einer etwas kritischen Lebensphase
in einer etwas kritischen Lebensphase

Ich hab erfahren, wie es ist, wenn mir geglaubt wird und ich ernst genommen werde. Ehrliche Rückmeldungen bekommen, die mir weiterhalfen, von Frauen aus der Gruppe, Therapeutinnen, Pflegern. Und ich sah, daß ich nicht allein bin, daß wir alle mit Problemen wursteln.

Das hat mir gut getan. Ich fand es so sinnvoll, daß ich beschloß, dieses Handwerk selbst zu erlernen.

meine Ahninnen und Lieblingsbücher
In der Tradition der Yoruba ist Iyami Oxorongá
die Kraft der Mütter, die alles verbindet

Die Ausbildungen, Weiterbildungen, die Eigentherapien und Supervisionen, die ich machen durfte, haben auch mein persönliches Leben freier, leichter und reicher gemacht. Dafür bin ich sehr dankbar.

Wie ich meiner Oma dankbar bin, daß sie uns Kinder versorgt hat mit Liebe und Geduld, feinfühlig und weitherzig ... aus ihrem unerschöpflichen Erfahrungsschatz im Haushalt und im Garten. Um sie, meine liebe Oma Elly, geht es in dem Gedicht: "fand immer schön ...".

Und "in einer welt will ich leben" ist meiner Partnerin und Freundin Ana gewidmet. Durch sie durfte ich aus nächster Nähe viel über die Lebens-Realität der globalen Mehrheit erfahren. Die Kraft, die Weisheit, Kreativität, den Fleiß, Mut, die Ausdauer, die Disziplin, die Fähigkeiten... die Menschen entwickelten und leider immer noch entwickeln müssen, wenn sie unter den grausamen Bedingungen von Rassismus und Kolonisation versuchen ihr Leben und ihre Würde zu bewahren.
In der Begegnung mit ihr entdecke ich manchmal solche Haltungen in mir wie Arroganz ("Ich bin mehr wert als du") und Ignoranz ("Dein Leiden geht mich nichts an"). Dann kann es sein, daß ich mich schäme. Doch ich merke, wie ich durch diesen Prozeß des Aufräumens Leben gewinne, Verbindung, inneren Reichtum.

Ja, ich dichte auch! Es ist ein schöner Ausgleich. Hier kann ich meine Gefühle äußern und mich als einzigartiges Wesen, als Individuum erleben.

Patricia

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